un peu d espoir
    ich sehe den Himmel auch durch ein Nadelöhr.
    Herz-, Hirn-, Handarbeiterin. ich hoffe, dass ich in meinen Arbeiten den Beweis für meine Existenz sehe. ich will anderen Menschen eine Freude machen. Seit Geburt. früher konnte ich nur lernen, lesen, schreiben, denken, nach-denken, sprechen. handeln konnte ich nicht. heute versuche ich zu handeln. nähen ist handeln. stricken ist handeln. malen und basteln sind handeln. handeln führt zu einem resultat, das nicht mit einem satz negiert werden kann. es fällt mir schwer, mich zu zeigen. es fällt mir schwer, zu sagen: das habe ich gemacht. vor allem, weil "das" nicht perfekt ist. doch wie sollte es perfekt sein ? ich habe "das" nie gelernt. oft sitze ich zwischen meinen arbeiten und komme mir nur dämlich vor. ein gefühl, das ich im beruf, an der uni, in der schule nie hatte. ich hielt mich für kreativ, weil ich über kreative leute las. ich urteilte. jetzt wird über mich geurteilt. diletantisch. mein handwerk war kopfwerk. ich war nicht vorbereitet zu TUN. Ich fing ganz von vorne an. Bevor das Schicksal mir mein Leben aus meinen Händen schlug, hatte ich ein Leitsatz mit Augenzwinkern: Führe mich oder folge mir - aber schtand mer nid im Wäg umä. Heute wäre und bin ich so oft froh und dankbar über Hilfe. Ich versuche Kontakte herzustellen, die meine Anstrengungen mildern und vor allem SINN zeigen. Dass ich hier bei EUCH eine virtuelle Zweitniederlassung habe, ist so sinnvoll. So kann ich an den Tagen, an denen ich zu schwach bin, zu heftige Schmerzen habe, von unüberwindbaren Depressionen hinweggerissen werde, um in mein Atelier/Lädeli zu gehen, diesen Shop. Er ist mir so wichtig wie das Erdgeschoss mit den Schaufenstern, der offenen Türe, die Gespräche mit Passanten, manchmal sogar einer Kundin, meist aber "Führungen" durch meine Arbeiten. Ich suche und finde Hilfe. Bis dann DER Morgen kommt ... ich muss warten. So wie ich diese Texte ausbaue, baue ich mein Angebot aus. Ich MUSS Menschen in meiner Lage erreichen, die von sich denken, sie seien faule, charakterschwache Versager. Falsche Diagnosen. Meine Mutter mahnt mich immer: es braucht auch Disziplin, rechtzeitig aufzuhören. Disziplin muss nicht heissen, dass man das Letzte aus sich raus presst.
     

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